- I) Zu meiner Person
- II) Aufgabengebiet meinerseits
- III) Erfahrungen
- IV) Schlusswort
I) Ein kleiner Steckbrief:
II) Meine Aufgaben:
Um es kurzfzufassen könnte man 4 Begriffe benutzen, die nahezu alles abdecken: Konfigurieren, Installieren, Analysieren und Assistieren.
Hauptsächlich durfte ich an Rechnern rumschrauben, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, denn daheim bieten sich solche Möglichkeiten nicht, da man nicht immer neue Hardware parat hat, die man täglich wechselt oder zusammenfügt. Hier mal ein neues Mainboard einfügen, dort mal eine Festplatte einbauen und natürlich Netzteile austauschen um die Stromversorgung im PC zu sichern, da dies das am häufigsten vorkommende Problem war ;). Auch die Installation von Windows XP (Home u. Prof.) war eine Hauptaufgabe meinerseits, sowie die Installation von Treibern und auch häufig genutzter Software, wie z.B. Nero.
Natürlich ist dies nicht alles gewesen, denn Kundenbesuche waren nahezu täglich an der Ordnung, wobei diese eigentlich immer vormittags getätigt wurden und zwar in kleineren Betrieben, Schulen oder bei einer privaten Arztpraxis. Persönlich kann man bei solchen Tätigkeiten viel lernen, selbst wenn man nicht wirklich aktiv ist, denn hierbei sind Informationen und Handgriffe gefragt, auf die man selbst nicht immer kommt. Allein in der Grundschule in Hettingen war es mir erlaubt am Schulrechner rumzuwerkeln, ansonsten durfte ich kleinere Handreichungen erledigen, da ich von Softwarekonfiguration im Serverbereich und auch von der Funktionsweise "besonderer" Software, die speziel auf bestimmte Betriebe zugeschnitten war, nicht viel Ahnung habe. Jedoch kann ich durchaus behaupten, dass die Kundenbesuche mir was gebracht haben, da ALLES was getan wurde, von dem Chef mit Kommentaren begleitet wurde um mir einen Einblick zu gewähren.
III) Gesammelte Erfahrungen:
Von der Hardwarekonfiguration hatte ich anfangs nur wenig Ahnung, mein Wissen beschränkte sich hauptsächlich auf theoretisches Wissen im Bereich Software. Grob wusste ich wo was hingehört, doch zusammengesteckt habe ich vorher noch nichts, bis auf den RAM (Tja, Fertig-PCs kaufen hat seine Nachteile).
Gleich am ersten Tag war es mir gestattet die einzelnen Teile, wie z.B. Grafikkarte, Festplatte usw. vom Mainboard zu lösen, da ein neues her musste, weil das Vorherige nicht die Anforderungen erfüllte. So wurde ich dann allein gelassen und durfte fröhlich schrauben. Hierbei sammelt man am meisten Erfahrung und es hilft einem viel mehr, als wenn man nur nebenan steht und zuschauen darf. Hierfür bin ich sehr dankbar.
Auch wurde ich mit geläufigen Problemen konfrontiert, wie z.B. das ein Rechner nicht bootet oder eine Festplatte eine Macke hat und nicht mehr starten will. Mit Hilfe von Seite des Chefs wurden die Probleme schnell beseitigt
IV)Schlusswort
Kein Stress und kein Zeitdruck bei der Arbeit, was kann man sich mehr wünschen?. Ich konnte mir viel Zeit nehmen für alle Aufgaben und wurde stets betreut, wenn ich kurz nach Hilfe fragte, doch ansonsten wurde ich dazu angehalten alles aus eigener Kraft zu erledigen, wofür ich dankbar bin, denn selbstständiges Arbeiten sollte das Ziel beim Praktikum sein. Bei kleineren Problemen, hauptsächlich auf Hardwareebene, half mir Tim, der Sohn des Chefs, welcher nachmittags des öfteren vorbeischaute und ein paar Meter von mir entfernt nahezu dieselben Aufgaben erledigte wie ich es tat. Ich kann durchaus behaupten, dass mir das Praktikum viel gebracht hat.